Every day is an investment

May 20, 2013 •

You’re not lu­cky to have this job, they’re lu­cky to have you. Every day, you in­vest a little bit of your­self into your work, and one of the big­gest choices avail­able to you is where you’ll be ma­king that investment.

That pro­ject that you’re working on, or that boss you re­port to… worth it?

In­ves­ting in the wrong place for a week or a month won’t kill you. But spen­ding ten years con­tri­bu­ting to so­me­thing that you don’t care about, or working with so­meone who doesn’t care about you… you can do better.”

— Seth Go­din

Vogelkunde

May 16, 2013 •

Ei­gent­lich kaum zu glau­ben, dass es ei­nen Ort gibt, an dem die Nach­ti­gall ganz fried­lich auf den Bus­sard trifft. Heute Nach­mit­tag konnte ich es mit ei­ge­nen Au­gen se­hen. Nicht nur eine Nach­ti­gall traf ich dort an, son­dern sage und schreibe 56! Die Sie­ben­und­fünf­zigste war wohl ge­rade aus­ge­flo­gen. Wie ich hörte, be­fin­det sie sich ak­tu­ell in weit ab­ge­le­ge­nen Ge­fil­den, wo sie sich in Ahorn­bäu­men die Zeit ver­treibt. Des­we­gen zog ich bald wie­der von dan­nen, doch hoffe, wie­der an die­sen wun­der­li­chen Ort zu­rück­keh­ren zu können.

Sa­chen gibt’s …

This one’s for Marie

May 12, 2013 •

Die Tussi der klas­si­schen In­stru­mente. Ohne Euch wäre die Welt nur halb so bunt. ;)

This is water

May 11, 2013 •

In 2005, aut­hor Da­vid Fos­ter Wal­lace was as­ked to give the com­mence­ment ad­dress to the 2005 gra­dua­ting class of Ke­n­yon Col­lege. Howe­ver, the re­sul­ting speech didn’t be­come wi­dely known un­til 3 years la­ter, af­ter his tra­gic de­ath. It is, wi­t­hout a doubt, some of the best life ad­vice I’ve ever come across, and per­haps the most sim­ple and ele­gant ex­pla­na­tion of the real va­lue of education.

The Game

May 1, 2013 •

Truth

April 30, 2013 •

Some people hate the truth.

Luckily the truth doesn’t care.”

— Unknown

18th Century Rock

April 28, 2013 •

Reverence for uncertainty

April 7, 2013 •

I think the re­ve­r­ence for un­cer­tainty is the dif­fe­rence bet­ween a crea­tive vi­sio­nary and a fa­na­tic. A fa­na­tic looks for so­me­thing that will stamp out the un­cer­tainty. The crea­tive per­son ack­now­ledges the uncertainty.”

— Pe­ter Senge

EUBO?

February 3, 2013 •

Was kommt da­bei her­aus, wenn man junge klas­si­sche Mu­si­ker, die am Ende ih­rer Aus­bil­dung ste­hen, mit er­fah­re­nen So­lis­ten und Di­ri­gen­ten zu­sam­men­bringt und sie ei­nige Mo­nate lang mit­ein­an­der ar­bei­ten lässt? — Ein Or­ches­ter der Spit­zen­klasse: EUBO, the Eu­ro­pean Union Ba­ro­que Orchestra.

EUBO ist ein Or­ches­ter, das jähr­lich mit jun­gen Nach­wuchs­künst­lern aus den Mit­glieds­staa­ten der Eu­ro­päi­schen Union kom­plett neu be­setzt wird. Ih­nen wer­den er­fah­rene So­lis­ten und Di­ri­gen­ten an die Seite ge­stellt, die aus den jun­gen Ba­rock­mu­si­kern un­ter­schied­li­cher Her­kunft und mu­si­ka­li­scher Prä­gung eine Ein­heit for­men. Nach ei­ni­ger Zeit ge­mein­sa­men Übens wird das Or­ches­ter auf Kon­zert­tour durch ganz Eu­ropa ge­schickt, um den jun­gen Künst­lern et­was zu ver­mit­teln, was sie in kei­ner Mu­sik­aka­de­mie oder Mu­sik­hoch­schule ler­nen kön­nen, näm­lich Er­fah­rung im pro­fes­sio­nel­len Mu­sik­be­trieb, was bspw. be­deu­tet, den gan­zen Tag lang in Zug, Bus oder Flug­zeug un­ter­wegs zu sein und abends trotz­dem mit vol­ler Kon­zen­tra­tion und Hin­gabe ein Kon­zert ge­ben zu können.

Dass Ba­rock­mu­sik und junge Men­schen eine per­fekte Kom­bi­na­tion dar­stel­len, liegt vor al­lem an ih­ren grund­le­gen­den Ge­mein­sam­kei­ten: Tem­pe­ra­ment, Lei­den­schaft, Ver­spielt­heit, Frei­heit und Mut zur Im­pro­vi­sa­tion. EUBO ist keine An­samm­lung stei­fer, ver­staub­ter und farb­lo­ser Spiel­fi­gu­ren, son­dern eine Gruppe jun­ger, al­ber­ner, bun­ter, krea­ti­ver Men­schen.

Gleich­zei­tig er­bringt EUBO den Be­weis da­für, dass die eu­ro­päi­sche Idee — die fried­li­che Ko­exis­tenz und Zu­sam­men­ar­beit von Men­schen un­ter­schied­li­cher Her­kunft — nicht nur mög­lich ist, son­dern ein Ge­schenk. Ein Ge­schenk des­we­gen, weil ge­rade die Kom­bi­na­tion un­ter­schied­li­cher Kul­tu­ren, Mei­nun­gen, Ansich­ten und Ei­gen­hei­ten et­was her­vor­brin­gen kann, was rei­cher, groß­ar­ti­ger und leb­haf­ter ist, als na­tio­na­lis­ti­sches Ei­ner­lei. EUBO ist ein Be­weis da­für, dass es lohnt, na­tio­na­lis­ti­sches Ost-​West-​Nord-​Süd-​Denken ab­zu­le­gen und statt­des­sen die Un­ter­schied­lich­keit der Men­schen zu re­spek­tie­ren, sie an­zu­neh­men und als et­was Ge­winn brin­gen­des zu nutzen.

EUBO zeigt auch, welch wun­der­bare Dinge her­aus­kom­men kön­nen, wenn man sich von der rech­ten Hirn­hälfte lei­ten lässt, die bei uns Men­schen Lei­den­schaft, Emo­tion und In­tui­tion beherbergt.

Starving the best part of the mind

January 27, 2013 •

People who lean on lo­gic and phi­lo­so­phy and ra­tio­nal ex­po­si­tion end by star­ving the best part of the mind.”

— Wil­liam But­ler Yeats